Warum mulchen zu einem ökologischen Garten gehört

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Mulch hält die Bodenfeuchte und die Temperatur gleichmäßiger, aber auch kühler. Vorsicht bei Tomaten und Gurken in kühlen Gegenden, sie lieben einen warmen Boden

Im ökologischen Anbau ist diese Methode sehr beliebt, da es die beste Ernährung für die Pflanzen ist. Die Mulchschicht kann bis zu 10 cm sein.

 

Für die Bedeckung kannst du Rasenschnitt, grüne Pflanzenteile ohne Samen, halbgarer Kompost oder Stroh verwenden. Nun scheiden sich die Geister, ob ein gemulchtes Beet weniger gehackt werden muss oder nicht. Wenn nicht, ist es mit Mulch natürlich schwieriger.

Besonders schwere, lehmige Böden erwärmen sich dann schwerer. Schwere Böden haben aber auch weniger das Problem des Austrocknens, von daher ist das Mulchen dort meiner Meinung nach, nicht ganz so wichtig.

Die Schnecken mögen den Mulch auch ganz gerne, was ich als Nachteil empfinde, da sie meine direkten Nahrungskonkurrenten sind.

Da Hochbeete im Hochsommer gerne mal zum austrocknen neigen, mulche ich dort mit nicht mehr feuchtem Rasenschnitt. Den lege ich nach dem Mähen im Garten zum Trocknen aus. Sieht nicht so ordentlich aus, aber die einfachste Methode der Heugewinnung. Wenn man das nämlich noch feucht und in zu großer Menge auf den Kompost wirft, hat man da eine zähe Masse drin, die nicht so richtig verrottet.

Manchmal freuen sich auch Freunde, wenn sie Heu für die Meerschweine bekommen.

 

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