Warum mulchen zu einem ökologischen Garten gehört

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Mulch hält die Bodenfeuchte und die Temperatur gleichmäßiger, aber auch kühler. Vorsicht bei Tomaten und Gurken in kühlen Gegenden, sie lieben einen warmen Boden

Im ökologischen Anbau ist diese Methode sehr beliebt, da es die beste Ernährung für die Pflanzen ist. Die Mulchschicht kann bis zu 10 cm sein.

 

Für die Bedeckung kannst du Rasenschnitt, grüne Pflanzenteile ohne Samen, halbgarer Kompost oder Stroh verwenden. Nun scheiden sich die Geister, ob ein gemulchtes Beet weniger gehackt werden muss oder nicht. Wenn nicht, ist es mit Mulch natürlich schwieriger.

Besonders schwere, lehmige Böden erwärmen sich dann schwerer. Schwere Böden haben aber auch weniger das Problem des Austrocknens, von daher ist das Mulchen dort meiner Meinung nach, nicht ganz so wichtig.

Die Schnecken mögen den Mulch auch ganz gerne, was ich als Nachteil empfinde, da sie meine direkten Nahrungskonkurrenten sind.

Da Hochbeete im Hochsommer gerne mal zum austrocknen neigen, mulche ich dort mit nicht mehr feuchtem Rasenschnitt. Den lege ich nach dem Mähen im Garten zum Trocknen aus. Sieht nicht so ordentlich aus, aber die einfachste Methode der Heugewinnung. Wenn man das nämlich noch feucht und in zu großer Menge auf den Kompost wirft, hat man da eine zähe Masse drin, die nicht so richtig verrottet.

Manchmal freuen sich auch Freunde, wenn sie Heu für die Meerschweine bekommen.

 

Auberginen anbauen

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Auberginen Standort und Pflanzung der Eierfrucht

Auberginen werden aufgrund ihres Aussehens auch als Eierfrucht bezeichnet.

Der Boden für die Pflanzen sollte tiefgründig und humos sein. Ein pH-Wert von 6 bis 7 ist ideal. Die Aubergine ist unverträglich mit sich selbst, mit Kartoffel und Tomate ist die Fruchtfolge ideal.

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Anbau

Für den Anbau der Aubergine empfiehlt sich die Pflanzung mit Vorkultur. In kleinen Töpfchen auf der Fensterbank kannst du bis April kleine Pflänzchen heranziehen. Die Aussaat beginnt im Februar, die Pflanzung dann ca. Mitte Mai ins Freiland.

Die Aussaat erfolgt in einem Minigewächshaus bei einer Temperatur von 25 Grad. Nach etwa 14 Tagen ist es dann Zeit, die Auberginen in 10 bzw. 12-cm große Töpfe zu pikieren. Auspflanzen kann man dann, wenn sich etwa 10 Blätter entwickelt haben. Wenn du sie vor der Auspflanzung ins Freiland ein wenig abhärtest, indem du sie tagsüber nach draußen stellst, kann sich die Aubergine besser anpassen. Als Pflanzabstand haben sich 40 x 40 cm bewährt.

Pflege und Düngung

Je nach Sorte kann die Aubergine recht hoch wachsen. Dann solltest du sie mit Stäben zu stützen. Ich hatte im letzten Jahr eine Minisorte, das war sehr angenehm, so konnten wir auch mal gemischte Gemüsepfannen machen, ohne von jeder Sorte zuviel drin zu haben. Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, wo alles auf einmal reif wird.

Gegossen werden die Auberginen am besten nur von unten. Andernfalls können sich Pilzkrankheiten ausbreiten. Etwas Kompost kann die Pflanze auch gut gebrauche, damit sie sichere Erträge bringt.

Ernte und Vermehrung

Der Erntezeitpunkt richtet sich nach der Sorte. Normalerweise ab August / September, aber kann auch bis kurz vor Frostbeginn in einigen Lagen dauern. Auberginen werden immer halbreif geerntet. Das heißt, dass die Samenkörner im Inneren noch weich und weiß sind. Möchtet ihr die Samen ernten, solltet ihr zumindst eine Frucht länger dranlassen und völlig ausreifen lassen. Dann wird die Frucht vorsichtig aufgeschnitten und die Samen entnommen und an einem trockenen, möglichst warmen Ort getrocknet. Wie beim Korinander bereits gezeigt, nehme ich dafür Teebeutel.

Für das Vermehren der Pflanzen ist wichtig, dass die Pflanze kein Hybrid ist. Hybrid-Saatgut bringt höhere Erträge, das geerntete Korn kann jedoch nicht wieder ausgesät werden.

Mehr zum Thema Samenfestigkeit findet ihr hier: http://klostersee.org/landwirtschaft/ackerbau/saatgut/

Mein zwei Sorten Auberginen Saatgut habe ich übrigens von Deaflora: http://www.deaflora.de/

Krankheiten und Schädlinge

Als Schädlinge können, sind die Weiße Fliege , Spinnmilben sowie die Grüne Gurkenblattlaus auftreten.

Etwas Brennesseljauche kann da Abhilfe schaffen.

Die gefährlichste Krankheit für Auberginen ist die Verticillium Welke. Sie beginnt am Blattrand bei den ältesten Blättern und setzt sich dann bis hin zur Mittelrippe fort. Die Blätter werden hellgrün und verfärben sich später gelblich. Hierbei handelt es sich um einen Pilzbefall und die wirksamste Bekämpfung ist die Standortwahl und eine ausgewogene Wasser- und Nährstoffversorgung. Folgende Punkte können dir helfen, dass die Verticillium Welke gar nicht erst auftritt:

  • Beim Kauf genau auf Anzeichen von Welke achten
  • Nicht in nassen Böden mit Gefahr von Staunässe pflanzen.
  • Nur so tief pflanzen, wie unbedingt erforderlich.
  • Verletzungen der Wurzeln beim Pflanzen der Aubergine
  • Keine einseitige Gabe von stickstoffbetontem Dünger
  • Besser regelmäßig mit Gartenkompost oder Hornspäne und Patentkali düngen

 

Wann kann ich was säen und pflanzen?

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Im Februar geht’s bei den meisten schon los und man überlegt, mit was man denn schon loslegen kann. Irgendwann ist wieder alles auf einmal fällig.

Einiges geht ja schon auf der Fensterbank in Vorkultur. Erst Chili, Paprika, dann Physalis und Tomaten. Artischocken auch, wenn man im gleichen Jahr ernten möchte.

Die Angaben sind natürlich von der jeweiligen Sorte abhängig, es gibt frühe, mittelfrühe und späte Sorten. Auch die Lage und das Wetter im Jahr spielen eine Rolle, ob man schon säen kann oder nicht. Ich habe mich an den groben Mittelwerten orientiert. Bei einigen Sorten habe ich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass eine einzige kalte Nacht vor den Eisheiligen das eine oder andere zu früh rausgepflanzte Gemüse zunichte gemacht hat. Wie z.B. meine Zucchini im letzten Jahr! Die Direktsaat ins Freiland ging dann so schnell, dass sich das platzintensive Vorziehen überhaupt nicht gelohnt hat. Und über die Ernte konnte ich mich nun wirklich nicht beklagen.

Hier ein Aussaatkalender

Wann säe ich was?
Wann säe ich was?

Fruchtfolge gegen Bodenmüdigkeit

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Während bei der Mischkultur darauf ankommt, was nebeneinander steht, müsst ihr bei der Fruchtfolge darauf achten, was ihr nacheinander anbaut. Die richtige Fruchtfolge ist wichtig, damit der Boden gesund bleibt und nicht einseitig ausgelaugt wird. Denn das kann bedeuten, dass eure Ernte geringer ausfällt. Es sollte also nur in jedem 3. oder 4. Jahr dieselbe Gemüseart auf das gleiche Beet gepflanzt werden. Bei Frühkartoffeln, Möhren, Petersilie, Gurken und Erbsen ist sogar die Einhaltung eines 6 jährigen Wechsels zu empfehlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass weniger Dünger benötigt wird und auch weniger Schädlingsbekämpfung. Da ich weitestgehend ökologisch gärtnern möchte, kommt die chemische Keule für mich nicht in Betracht. Umso schöner, wenn ich sie gar nicht erst benötige.

Bodenmüdigkeit entsteht, wenn Nährstoffe einseitig abgebaut werden und bestimmte Krankheiten dadurch begünstigt werden (Salatfäule, Wurzelschwärze, Kohlhernie).

Gemüse der gleichen Familie dürfen nicht nebeneinander und nicht direkt nacheinander gepflanzt werden.

Doldenblütler Gänsefußgewächs Gurkengewächs Baldriangewächs Hülsenfrüchte
Möhre Spinat Gurke Feldsalat Erbse
Sellerie Mangold Kürbis Bohne
Petersilie Rote Rübe Zucchini
Pastinake Melone
Fenchel
Dill
Kerbel

 

Korbblütler Kreuzblütler Lippenblütler Liliengewächse Nachtschattengewächse
Kopfsalat Kohlrabi Basilikum Speisezwiebeln Tomate
Schnittsalat Blumenkohl Bohnenkraut Schalotte Paprika
Pflücksalat Brokkoli Majoran Porree Aubergine
Endivien Rosenkohl Salbei Knoblauch Kartoffel
Schwarzwurzel Kopfkohl Thymian Spargel
Chicorée Grünkohl Schnittlauch
Löwenzahn Gartenkresse Bärlauch
Artischocke Radieschen
Cardy Rettich
Chinakohl
Meerrettich
Rucola

 

Insbesondere bei frischen Hoch- oder Hügelbeeten bietet es sich an eine Fruchtfolge auch hinsichtlich des Nährstoffbedarfes einzuhalten. Ein Hochbeet ist im ersten Jahr unwahrscheinlich nährstoffreich. Diese Nährstoffmenge baut sich jedoch in jedem Jahr ab. Wenn ihr im 1. Jahr die Starkzehrer auf euer Hochbeet pflanzt, könnt ihr ziemlich sicher sein, dass diese dann auch genügend Nährstoffe bekommen, während es für Nitratspeichernde Gemüsesorten eher nachteilig ist, auf ein so frisches Beet zu kommen. Diese dürfen dann im 3. oder 4. Jahr auf euer Hochbeet.

Hier eine Übersicht des Nährstoffbedarfes. Im 1. Jahr die Starkzehrer, im 2. Jahr + 3. Jahr die Mittelzehrer, danach die Schwachzehrer. und irgendwann sollte entweder eine Gründüngung erfolgen oder das Hochbeet müsste wieder mit Kompost aufgestockt werden bzw. neu geschichtet werden.

Schwachzehrer Mittelzehrer Starkzehrer
Buschbohnen Endivien Auberginen
Erbsen Fenchel Blumenkohl
Erdbeeren Knoblauch Brokkoli
Feldsalat Kohlrabi Chinakohl
Kräuter Kürbis Gurken
Kresse Mangold Kartoffeln
Puffbohnen Möhren Kohl
Portulak Spinat Kürbis
Paprika Lauch
Porree Melonen
Radieschen Rhabarber
Rettich Rosenkohl
Rote Beete Sellerie
Salat Tomaten
Schwarzwurzeln Wirsing
Stangenbohnen Zucchini
Zwiebeln

Das perfekte Pastateig Rezept ohne Ei

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Lange habe ich mich gedrückt, einen Nudelteig ohne Ei zu machen. Ich war fest der Meinung, dass der nicht klebt und total bröselig wird. Und vermutlich total Geschmacksneural…Wider Erwarten hat der Versuch aber doch gut geklappt. Sicherheitshalber habe ich die Variante mit dem Tomatenmark gewählt, welches ihr natürlich auch weglassen könnt.

Dazu habe ich Zucchini und Shrimps gebraten (in Rosmarin Öl) und etwas Parmesan darauf gehobelt.

Meistens mache ich mit der Nudelmaschine Tagliatelle. Nun habe ich mich mal für Spaghetti entschieden. Warum nicht mal was anderes. Fotos mit Tagliatelle in verschiedenen Varianten mache ich bestimmt noch.

Wenn ihr Lust habt, gleich ein paar mehr zu haben, damit ihr auch welche habt, wenn sich die Kochlust in Grenzen hält, könnt ihr sie prima trocknen. Dafür hängt ihr sie am besten auf einen Nudeltrockner, die normalerweise aus Holzstangen bestehen. Ich habe meinen alten Schmuckständer aus Metall genommen. Meine Kollegin nimmt sogar einen Wäscheständer dafür.

Allerdings ist es uns mal passiert, dass wir morgens von einen *klack *klack aufgewacht sind, welches in regelmäßigen Abständen aus der Küche kam…Da sind die Nudeln alle an der Stange durchgebrochen! Da wir alle Stangen voll hängen hatten, könnt ihr euch vielleicht vorstellen, wie unsere Küche aussah!

Wenn ihr die Nudeln nicht aufhängen könnt, legt sie auf Backpapier, aber dann müsst ihr sie auch mal wenden, bis sie gut trocken sind.

 

Zutaten

100 g Mehl

100 g Grieß (Hartweizengrieß)

100 ml kaltes Wasser evtl. mit Tomatenmark oder Pesto vermischt (nach und nach hinzufügen, evtl. benötigt ihr etwas mehr oder weniger)

 

pasta ohne ei
Pasta ohne Ei

 

Zubereitung

Mehl, Grieß und Wasser zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und mit Klarsichtfolie eingewickelt 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Der Teig sollte keinesfalls klebrig sein, sonst bekommt ihr später die Nudelmaschine nicht sauber! Die Nudelmaschine darf nicht mit Wasser in Berührung kommen bzw. nicht feucht abgewischt werden, sonst könnte sie rosten. Ich nehme zum Saubermachen immer einen großen Kosmetikpinsel. Wenn der Teig richtig ist, bleibt auch nur Mehlstaub an der Maschine hängen.

Sollte der Teig doch klebrig sein, könnt ihr noch etwas Mehl hinzufügen. Wenn der Teig zu trocken ist, knetet ihr mit nassen Händen den Teig nochmal durch.

Anleitung für ein Hochbeet

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Wir bauen ein Hochbeet

Für den Bau unseres Hochbeetes haben wir dieses Mal Schalbretter verwendet. Diese haben bereits eine Höhe von 50 cm, die eine sehr praktische Höhe für ein Hochbeet sind. Eine 90 cm Version ist zwar noch rückenfreundlicher, aber zum einen müsst ihr einschätzen, ob euer Garten so ein Riesending verträgt (Schattenbildung) und zum anderen muss es ja auch gefüllt werden! Die Dinger in der Länge von 3 m schlucken überraschend viel. Und wenn ihr dann euren ganzen Kompost versenkt habt und das Hochbeet trotzdem erst halbvoll ist, müsst ihr entweder teuer Erde kaufen (und der tolle eigene Kompost ist eine Schicht tiefer…) oder ihr müsst euch doch wieder tief bücken und die Pflänzchen stehen zum Teil im Schatten! Für ein kleines Hochbeet (1 x 1m) ist es natürlich übersichtlicher.

Wir haben uns für das Anstücken der Schalbretter auf 3 m entschieden, da wir die 1,50 m langen Bretter besser ins Auto bekommen und unsere anderen Hochbeete bereits 3 m lang sind. Die Länge könnt ihr recht flexibel gestalten, jeder Garten ist ja ein wenig anders. Nur bei der Tiefe solltet ihr nicht mehr als 1,20 m nehmen, damit ihr auch bequem überall drankommt. Für die kleineren Gärtner (wie ich) ist 1 m völlig ausreichend.

Was wir verwendet haben für ein Hochbeet 1 x 3 m und 50 cm hoch

Material

4 Schalbretter 150 x 50 x 2 cm (2 Bretter ergeben die Länge von 3m und werden mit den Metallplatten verbunden)

1 Schalbrett 200 x 50 x 2 cm (das haben wir uns ein Mal teilen lassen auf 2 x 99 cm)

8 Winkel

64 Schrauben M4 x 17 mm

4 Metallplatten, um zwei Bretter in der Länge zu verbinden

stabile Mülltüten (Teichfolie ist noch besser, aber teurer)

1 Dose Holzschutzfarbe 750 ml

Pinsel

Hasengitter 1 x 3 m  (die Rolle hat meistens 10 m)

Werkzeug

Akkuschrauber

Tacker

Bauanleitung

Zunächst haben wir die Schalbretter von außen gestrichen.

Da die Erde von innen nach außen drückt, ist es ratsam, die Winkel und Metallplättchen von Außen anzubringen, um die einzelnen Teile zusammenzufügen.

Winkel für das Hochbeet
Winkel für das Hochbeet

Da mein Mann so schnell beim Anstreichen war, habe ich auf dem Foto nur die rot in rot Version, aber ich hoffe, ihr könnt trotzdem erkennen, wo geschraubt wurde.

 

Diese Variante ist mit Farbe, Pinsel und Gitter für unter 100 Euro im Baumarkt zu haben. Wenn ihr noch etwas günstiger bauen wollt, könnt ihr auch einzelne Bretter aus Holz und die Eckpfosten aus Latten verwenden. So haben wir unsere ersten Hochbeete gebaut, da haben wir die Schalbretter nicht gesehen. Dann baucht man keine Winkel, die bei der Sache am teuersten sind. Nach oben hin gibt es natürlich keine Grenzen. Terassendiele, Hartholz usw.

Nun haben wir von innen den oberen Rand gestrichen. Ihr könnt natürlich auch alles streichen, aber nun kommen ja die Mülltüten bzw. die Teichfolie ins Spiel. Wir haben die Mülltüten an der Längsseite aufgeschnitten und nun ein paar Zentimeter unter dem Rand von innen angetackert. Zunächst oben und dann unten nochmal zur Fixierung. In den Ecken haben die die Folie dann eingeschnitten, damit wir sie anschließend nach außen klappen können. Somit ist auch der Boden vor der Erde geschützt.

Hochbeet von innen
Hochbeet mit Folie. Folie antackern, Ecken einschneiden und umschlagen.

 

Die Stelle, wo das Hochbeet jetzt hinkommen soll, haben wir vorher ein wenig ausgegraben, damit wir auch wieder Mutterboden haben. Der kommt dann zum Schluss auf das Hochbeet, denn die Pflanzen benötigen Komposterde und nicht den reinen Kompost!

Wenn das Hochbeet dann an der richtigen Stelle steht, wird das Hasengitter reingelegt, in diesem Fall ist es gegen Wühlmäuse.

Hochbeet mit Hasengitter
Hochbeet mit Hasengitter

Es wird gerne behauptet, man habe in Hochbeeten keine Schnecken, dem ist aber nicht so. Möglicherweise haben sie ab 90 cm Höhenangst, meine Beete sind aber alle niedriger, von daher habe ich dafür keine Hinweise. In meinen Beeten haben die sich trotzdem getummelt. Wenn sich die Schneckeneier nicht im Kompost befinden, hat man aber die Möglichkeit eine besondere Hochbeetumrandung zu machen, die Schnecken sicher abhält. Da wir diese aber noch nicht gebaut haben, nur eine kleine Zeichnung, wie sie aussehen könnte.

Zeichnung….

Unsere Gründe für ein Hochbeet

  • Auf Hochbeeten hat man gute Erträge und kommt viele Jahre ohne Düngung aus.
  • Wir hatten viel Strauchschnitt, Rasensoden und mehrere übervolle Komposter, die wir auf diese Art sinnvoll unterbringen konnten.
  • Das Beet erwärmt sich schneller.
  • Wir haben in unserem Garten einen sehr schönen Lehmboden, allerdings ist ab ca. 70 cm eine Tonmergelschicht, d.h. wenn es viel regnet, läuft nichts (!) ab. Staunässe mag kaum eine Pflanze. Da sind Hochbeete natürlich sehr praktisch, denn dort läuft zuviel Wasser ja ab. Und warum das so ist, sehen wir gleich bei:

Wie befülle ich ein Hochbeet

Nachteil:

Oft werden Hügel- oder Hochbeete kritisiert, weil in dem darauf angebauten Gemüse das in überhöhten Konzentrationen gesundheitsschädliche Nitrat (eine Stickstoffverbindung) angereichert würde. Probleme lassen sich aber vermeiden, indem nitratspeichernde Pflanzen wie Spinat, Mangold, Salat, Rote Beete, Rettich, Rukola und Chinakohl erst im zweiten oder dritten Jahr angebaut werden. Ein sachgerechter Aufbau des Beetes wirkt zudem einer Nitratanreicherung entgegen: Der Kern des Hügelbeetes besteht aus Materialien (Laub, Holz), die einen besonders hohen Gehalt an Kohlenstoff aufweisen und bei deren Zersetzung Bodenorganismen deshalb viel Stickstoff verbrauchen. Auch die im aufgebrachten Kompost enthaltenen Stickstoffverbindungen werden in die tieferen Schichten transportiert, wo sie von Bakterien und anderen Bodenorganismen bei der Laub- und Holzzersetzung verwertet und in organische Humusverbindungen eingebaut werden.

Quelle: Natur- und Umweltschutz-Akademie des Landes Nordrhein-Westfalen (NUA)

Weitere Tipps

Nitrat im Gemüse

 

Koriander pflanzen und pflegen

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Eine meiner Lieblingspflanzen ist der Koriander. Ich habe ihn vor etlichen Jahren auf einer Thailandreise kennengelernt und Anfangs mochte ich ihn gar nicht so gern. Aber er war dort in ganz vielen Gerichten drin, ob ich wollte oder nicht. Irgendwann gehörte er dann auch für mich dazu und ich wollte ihn nicht mehr missen. Auch wenn die Reise inzwischen ganz viele Jahre her ist, koche ich nach wie vor sehr gerne asiatisch.

Herkunft: Mittelmeerraum, inzwischen weltweit verbreitet

Heilpflanze: krampflösend bei Darmerkrankungen

Gewürz: als Curry, asiatische Gerichte, zu Fischgerichten, Meeresfrüchte

Die meisten von euch kennen sicher den Echten Koriander Coriandrum sativum, der ein beliebtes Gewürz in der asiatischen Küche ist. Frisch gehört er auf das Thailändische Tom Kha Gericht oder in vietnamesische Sommerrollen.

Ein Geheimtipp ist noch der vietnamesische Koriander, der botanisch gesehen, gar kein Koriander ist. Er hat weniger den typischen Koriandergeschmack, aber dafür eine  leicht pfeffrige Note. Diese Pflanze mag sowohl den Schatten als auch die Sonne, ist aber nicht winterhart. Hier ein Bild, welches ich im März gemacht habe, im Sommer kann ich ihn euch hoffentlich noch schöner zeigen. Allerdings gibt es bei dieser Pflanze einen kleinen Haken, die Schnecken haben ihn zum Fressen gern. Bin daher ganz glücklich, dass er wieder gekommen ist, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet.

vietnamisischer koriander
Vietnamisischer Koriander

Koriander im Freiland pflanzen:

Den einjährigen Koriander kannst du im Halbschatten (für die Blatternte) sowie unter voller Sonne (für die Samenernte) anbauen. Da er kälteempfindlich ist, sollte er nicht vor Ende April gesät werden.

Bei starken Frosttemperaturen kannst du Koriander auch auf der Fensterbank im Topf vorziehen und erst ab Mitte Mai ins Freiland oder in den Balkonkasten pflanzen. Am besten pflanze ihn in nährstoffreiche Erde mit etwas Sand gemischt.

Sobald die Pflänzchen relativ stabil im Wachstum sind, müsst ihr den Koriander jedoch mit einem Abstand von circa 10 bis 15 Zentimetern einzeln verpflanzen. Junger Koriander bevorzugt einen leicht feuchten Boden

Koriander richtig pflegen

Ausgewachsener Koriander sollte durchwegs trocken stehen, d.h. nur bei Bedarf mäßig gießen. Staunässe verträgt der Koriander gar nicht. Eine weitere Düngung ist in der Regel nicht notwendig.

Samenkörner sammeln

Wenn man übersieht, die Blätter rechtzeitig zu ernten oder die Pflanzen in der prallen Sonne stehen, gibt es schon ab Mitte Juni die ersten hübschen Blüten, in denen sich dann später die Samenkapseln bilden. Diese könnt ihr dann ab August bis in den September nicht nur für eine neue Aussaat sammeln, sondern auch als Gewürz verwenden.

Den Samen möglichst noch hellbraun ernten und an der Sonne nachreifen lassen. Dies führt nämlich zu geringeren Ernteverlusten, da der Samen schnell ausfällt. Anschließend den Samen trocken lagern. Ich fülle den Samen gerne in Teebeutel und hänge sie luftig auf.

 

Koriander
Koriander Samen zum Trocknen im Teebeutel

 

Verwendung

Ravioli mit Shrimps und Koriander

Vietnamesische Sommerrollen (Rezept mit Link folgt)

Rosmarin Pflege und Vermehrung

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Rosmarin, der Klassiker in der italienischen Küche.

Herkunft: Mittelmeerraum

Heilpflanze: Behandlung von niedrigem Blutdruck

Gewürz: Lamm, Rind, Antipasti

Lage

Vollsonnige, geschützte warme Lage vor einer Südwand, die Pflanze jedoch vor der Morgensonne im Frühjahr schützen.

Boden

Lockere, humusreiche, trockene, sandige Erde mit Kalk oder kalkhaltigen Steinchen, Dränage vorsehen. Eine Kiesschicht um die Pflanze herum dient als Wärmespeicher.

Pflege

Etwas Dünger (reifer Kompost oder Hornspäne) im Frühjahr. Auf jeden Fall Düngung und Schnitt spätestens ab Mitte August einstellen, viel Dünger vermindert den Gehalt an ätherischem Öl.

Nicht ins alte Holz schneiden und nicht zu viel gießen. Im Sommer können Blüten und Blätter geerntet werden, ab August Wintervorrat anlegen, aber nicht zu viel auf einmal abschneiden. Schneide ganze Triebe ab und hänge sie kopfüber luftig und schattig zum Trocknen auf. Dann am besten in diesem Zustand in großen dunklen, abschließbaren Gefäß aufbewahren und erst vor Gebrauch zerkleinern, damit das ätherische Öl nicht durch den Luftsauerstoff ranzig wird. Im Sommer ausreichend gießen und ab August nicht mehr düngen, nur wenig gießen, damit das Holz ausreift.

Ernte

Sammelzeit: Blätter von Frühling bis Sommer.

Vermehrung

Ich habe zur Vermehrung ca. 10 cm lange Seitentriebe mit etwas altem Holz in Wurzelfix getaucht und in einen Topf mit Erde gesteckt und etwas gegossen. Eigentlich macht man das im Sommer, ich habe es im Herbst gemacht und über den Winter stand das Töpfchen auf meinem Balkon. Jetzt im März habe ich dann mal nachgesehen und er hat prima Wurzeln bekommen.

Rosmarin
Mein Rosmarin Zögling

 

Nun ein erneuter Versuch im März. Ich werde berichten. Denke, es wird schneller gehen.

 

Überwinterung

Da wir hier im Norden wieder einen sehr milden Winter hatten, brauchte ich den Rosmarin nicht abdecken. Aber in kälteren Gegenden solltet ihr nicht so leichtsinnig wie ich sein und den Rosmarin winterfest machen. Inzwischen gibt es auch sehr robuste Sorten, mein Gemüsehändler schreibt die Sorte leider nicht dran. Bei Bedarf solltet ihr dann eine Gärtnerei aufsuchen.

Den Rosmarin solltet ihr am besten 30cm hoch anhäufeln, evtl. auch etwas trockenes Laub dazu geben. Tannenreisig kann man ebenfalls verwenden um die oberen Teile zu schützen. Es gibt auch Vliesabdeckungen, die man dafür verwenden kann, die sollten aber immer luftdurchlässig sein. Wichtig ist aber noch, dass der Rosmarin bzw. die Töpfe eingegraben sind.

 

Kartoffeln vorkeimen lassen und pflanzen

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Um euren Ertrag an Kartoffeln zu steigern, könnt ihr sie vorkeimen lassen, dazu ist im März die beste Zeit (je nach Kartoffelsorte)

Zunächst bringt ihr die Pflanzkartoffeln für zwei bis drei Tage an einen warmen Ort mit Temperaturen um 18 bis 20 Grad. Ich packe sie dafür in Eierpappen, das sieht auch noch schön ordentlich aus. Das dient dem Brechen der Keimruhe. Die Keimruhe dient dazu, dass die Kartoffel nicht etwa im Herbst bereits auskeimt.

Anschließend brauchen die Pflanzkartoffeln Licht. Ihr stellt sie dann am besten an einen Platz, der acht bis zwölf Stunden täglich beleuchtet ist und nur noch eine Temperatur von etwa zehn bis zwölf Grad aufweist. Das Ziel ist die Ausbildung kurzer kräftiger Keime mit einer Länge von ein bis zwei Zentimetern.

Wenn die Keime in der Länge da sind, könnt ihr die Knollen zum Abhärten der Lichtkeime nach draußen an eine geschütze Stelle stellen. Ca. 6 Grad wären jetzt gut

Voran erkenne ich die richtigen Keime?

Dunkelkeime, sind weiß, lang und dünn und sie brechen sehr leicht ab. Das passiert häufig mal, wenn man die Kartoffeln im Schrank vergisst. Für das Pflanzen benötigen wir dagegen kräftige, kurze, violette Lichtkeime. So vorgekeimte Knollen sind im Freiland widerstandsfähiger. Deshalb senkt man die Temperatur nach dem Brechen der Keimruhe auf etwa zehn bis zwölf Grad ab und setzt die Knollen für acht bis zwölf Stunden täglich dem Licht aus. Beides hemmt das Längenwachstum der Keime und fördert das Dickenwachstum.

 

kartoffeln vorkeimen
Kartoffeln vorkeimen (manchmal hilft auch der Kater dabei)

Vorteile:

Das Vorkeimen der Kartoffel hat eine Menge Vorteile, die letztlich alle mit der wesentlich schnelleren Entwicklung der Kartoffelpflanze im Zusammenhang stehen.

Die Kartoffeln können früher gelegt werden, weil vorgekeimte Kartoffeln auch in recht kaltem Boden weiter wachsen, während ihre nicht vorgekeimten Kollegen dort gar nicht keimen würden. Vorgekeimte Kartoffeln gehen zügig auf, was zu einer erheblichen Reduzierung von Auflaufschäden durch Krankheiten und Schädlinge führt. Die Pflanzen nutzen die verfügbaren Nährstoffe und das Wasser schon früh aus. Der Bestand entwickelt sich schneller. Die Reihen schließen früher, wodurch Unkräuter schon frühzeitig unterdrückt werden.

Vorgekeimte Kartoffeln sind schneller reif. Wenn der Krankheitsdruck durch die Krautfäule einsetzt sind sie in ihrer Entwicklung schon weiter fortgeschritten. Der Ertrag von vorgekeimten Kartoffeln ist deshalb höher – das gilt ganz besonders, wenn man auf synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet.

 

Kartoffeln pflanzen

Lege die Pflanzkartoffeln in maximal zehn Zentimeter tiefe Erdmulden und halte einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimeter in der Reihe und 40 Zentimeter zwischen den Pflanzreihen ein. Wichtig: Vorgekeimte Kartoffeln vorsichtig mit Erde bedecken, damit die weichen Keime nicht abbrechen.

 

Was ist im März zu tun?

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Was kann ich säen und pflanzen im März?

Auf der Fensterbank, im Gewächshaus oder im Frühbeet könnt ihr schon Physalis (diverse Sorten), Artischocken, Aubergine, Bergbohnenkraut, Blumenkohl, Brokkoli, Eissalat, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauchzwiebeln, Radieschen, Rosenkohl, Schnittsalat, Sellerie, Spitzkohl, Wirsing und Tomaten säen.

Ins Freiland können in milden Lagen bereits Erbsen bzw. Zuckerschoten, Porree, Puffbohnen, Rucola, Schwarzwurzeln, Spinat und Steckzwiebeln. Zwiebeln kann man auch noch säen.

Hier ist der Aussaatplan als Übersicht.

Kräuter kürzen

Jetzt ist die beste Zeit, um Kräuter wie Thymian, Oregano, Bohnenkraut, Salbei, Rosmarin und Ysop zurückzuschneiden. Die Sträucher werden dadurch buschiger und bildet mehr würzige Blätter.

Schnittlauch teilen

Bevor der Schnittlauch seine typischen langen Blätter bildet, kannst du ihn vorsichtig ausgraben, teilen und wieder genauso tief einpflanzen. Durch diese Maßnahme hat der Schnittlauch wieder mehr Platz, sich zu entfalten und wachsen.

Meerrettich anbauen

Der Anbau von Meerrettich ist ganz einfach. Es ist schwieriger, ihn wieder loszuwerden, wenn er sich einmal wohlfühlt.  Im Frühjahr kannst du, die etwa 30 cm langen Wurzelstücke schräg in nährstoffreiche Erde stecken. Bis zum Herbst wachsen viele neue Seitenwurzeln heran, die sich ausgraben und ernten lassen. Die Ernte erfolgt nach dem Verwelken der Blätter.

Steckzwiebeln vorbehandeln

Wenn du Steckzwiebeln für einen Tag lang ins Wasser legst, wurzeln sie schneller ein. Außerdem drücken sich die Zwiebeln so später in der Erde nicht nach oben. Nach zwei Monaten kannst du die ersten Zwiebeln ernten.

Saatbeete vorbereiten

Jetzt ist es an der Zeit, die gelockerten Beete im Gemüsegarten für die Aussaat vorzubereiten. Pro Quadratmeter etwa fünf Liter feinkrümeligen, gut gereiften Kompost mit etwas Hornspäne vermischt, in den Boden einarbeiten.

Kartoffeln vorkeimen lassen

Um euren Ertrag an Kartoffeln zu steigern, könnt ihr sie vorkeimen lassen, dazu ist im März die beste Zeit (je nach Kartoffelsorte)

Obstbäume regelmäßig düngen

Vor allem kleine Obstgehölze auf schwach wachsenden Wurzelunterlagen benötigen ab dem ersten Pflanzjahr regelmäßige Nährstoffgaben. Am höchsten ist der Bedarf jeweils während der Blüte und zur Fruchtbildung. Damit die Nährstoffe rechtzeitig zur Verfügung stehen, sollten langsam wirkende organische Gartendünger bereits Ende Februar bis Anfang März ausgebracht werden.

Erdbeeren zurückschneiden

Jetzt kannst du bei den Erdbeeren alle braunen oder verdorrten Blätter abschneiden und die Erde dazwischen vorsichtig gelockert werden. Danach kannst du etwas reifen Kompost in die Beete einarbeiten. Vorher noch das Unkraut entfernen.

Heidelbeeren schneiden

Die Gartenheidelbeere solltest du regelmäßig schneiden, denn sie vergreist sehr schnell.

Überalterte Bodenzweige solltest du entfernen. Es reicht, wenn der Strauch 6-8 Gerüstzweige besitzt. Die besten Früchte wachsen an den einjährigen Seitenzweigen. Schneide deshalb die verzweigten Triebspitzen knapp über einem einjährigen Trieb ab.

Beerensträucher mulchen

Die wilden Verwandten der heimischen Beerensträucher wachsen überwiegend im Unterholz der Wälder oder am Waldrand. Dort sind sie an humusreiche Böden gewöhnt, die jeden Herbst mit einer Laubschicht abgedeckt werden. Wenn Sie diese Bedingungen im Garten nachempfinden wollen, sollten Sie den Wurzelraum Ihrer Beerensträucher mit einem Gemisch aus gehäckseltem Strauchschnitt und Kompost abdecken. Wenn der erste Rasenschnitt anfällt, könnten Sie ihn ebenfalls im angetrockneten Zustand als Mulch nutzen.

Lavendel vermehren

Am einfachsten ist die Vermehrung durch Stecklinge. Wenn du sie im März vermehrst, kannst du sie im Mai schon raus pflanzen.

Hier findest du eine Anleitung für die Vermehrung von Lavendel (Link folgt)

Clematis auslichten

Großblumige Clematis, die zweimal im Jahr blühen, solltest du spätestens Anfang März leicht zurückschneiden (Rückschnittgruppe 2), d.h. alle Triebe werden um die Hälfte eingekürzt. Die Blütezeit ist im Mai/Juni und dann nochmal im August/September. Wenn du die Clematis nur leicht zurückschneidest, zeigen sie ihre Hauptblüte im Frühsommer. Diesen Rückschnitt kannst du von November bis Februar durchführen. Wähle am besten einen frostfreien Tag für diese Tätigkeit.

Alle vier bis fünf Jahre solltest du einen stärkeren Rückschnitt vornehmen um ein Verkahlen zu verhindern. Dann fällt die erste Blüte etwas geringer aus, aber du wirst durch eine umso schönere zweite Blüte im Spätsommer entschädigt.

Gräser schneiden

Vor dem neuen Austrieb, die alten Halme abschneiden.

elefantengras

Rückschnitt im Heidegarten

Spätestens Anfang März solltest du die alten Blütentriebe von Sommer- und Winterheide ähnlich wie beim Lavendel auf kurze Stummel zurückschneiden, aber nicht zu  tief ins alte Holz, sonst könnte es passieren, dass die Heide dann nur sehr verhalten wieder austreibt.

Rosen schneiden und düngen

Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist gekommen, sobald die Forsythien blühen. Entferne bei Beet-, Edel- und Hochstamm-Rosen alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneide die restlichen auf drei bis fünf Knospen zurück. Strauch- und Kletterrosen werden in der Regel nur etwas ausgedünnt.

Rhododendron düngen

Ende März kann der Rhododendron gedüngt werden. Der Rhododendron liebt einen humosen und sauren Boden (ph-Wert 4,5 – 5,5). Daher am besten einen speziellen Rhododendron Dünger verwenden.

 

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